Als man anlässlich des 23. Stiftungsfestes 1921 den ehemaligen T. S. K. Loreley in den T. V. Rheno - Teutonia umkonstituierte, waltete dabei folgende Überlegung bezüglich der Namensgebung.

Trotz der guten Beziehungen zu den fremdländischen Studierenden, es gab deren seinerzeit eine große Zahl in Bingen, wollte man sich dennoch vorbehalten, den Mitgliederkreis auf Landsleute zu beschränken. Da man sich ohnehin bereits 1921 mit dem Gedanken befaßte, eine Landsmannschaft zu konstituieren, war dies eigentlich selbstverständlich.

Was lag da schon näher, als den für die Gesamtheit der Deutschen gebräuchlichen Namen "Teutonen", obgleich er ursprünglich einen im Norden des Vaterlandes sitzenden Volksstamm bezeichnete, in den künftigen Namen des Bundes mit dem, des an der Musenstadt vorbeifließenden stolzen Stromes zu verflechten.

So entstand, auf Vorschlag des späteren Ehrenpräsiden Gustav Ebeling hin, aus dieser Synthese, der Name "Rheno - Teutonia".